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28. September 2009

FT: Körber fliegt heute nach Berlin

Als politischer Senkrechtstarter stand der frisch gebackene Bundestagsabgeordnete Sebastian Körber (Mitte) gestern bei der FDP-Wahlparty im Zentrum des Medieninteresses
Als politischer Senkrechtstarter stand der frisch gebackene Bundestagsabgeordnete Sebastian Körber (Mitte) gestern bei der FDP-Wahlparty im Zentrum des Medieninteresses.

Feierlaune: Der Spitzenkandidat der FDP Oberfranken, Sebastian Körber aus Forchheim, hat den Einzug in den Bundestag geschafft. Mit 29 Jahren ist er damit der jüngste Abgeordnete aus Bayern.

Forchheim - Gestern noch feierte Sebastian Körber mit seinen Parteifreunden ausgelassen das Wahlergebnis der FDP – heute schon sitzt er im Flugzeug nach Berlin, um an seiner ersten Fraktionssitzung teilzunehmen. Der 29-jährige „Überflieger“ aus Forchheim ist als erfolgreicher Spitzenkandidat der FDP-Oberfranken jetzt der jüngsten bayerische Bundestagsabgeordnete.

Am Wahlabend, gegen 19 Uhr: „Das ist das historisch beste Ergebnis der FDP in Bayern – darauf können wir stolz sein“, jubelt Sebastian Körber, und mit ihm rund 20 Parteifreunde bei der Wahlparty im „Stadtlockal“, nachdem sich die Liberalen auf 15 Prozent hochgeschraubt haben (9,5 Prozent Bundestagswahl 2005). Seinen eigenen Erfolg hält er dabei noch bescheiden im Hintergrund.

„Die FDP im Wahlkreis Bamberg-Forchheim hat mit dir das Erststimmenergebnis von 4,86 bei der letzten Wahl auf momentan 12,6 Prozent verdreifacht“, klopft ein Parteifreund dem frisch gebackenen Bundestagsabgeordneten auf die Schulter. „Ich bin begeistert“, entfährt es dem 29-Jährigen. Er umarmt seine politischen Weggefährten, sie umarmen ihn.

Glückwünsche vom „CSU-Onkel“

Und noch jemand ist stolz auf Sebastian Körber – einen, den man bei der FDP-Party nicht vermuten würde: Michael Scherer, pensionierter Hauptamtsleiter der Stadt – mit CSU-Parteibuch! „Der Sebastian, das ist mein Neffe. Den hab’ ich schon übers Taufbecken gehalten“, verrät Scherer dem FT.

Der politische Senkrechtstarter steht im Mittelpunkt des Medieninteresses: Bayerischer Rundfunk in Ton und Bild, TV-Oberfranken – alle sind gekommen, alle stellen die selben Fragen: „Gibt’s Pläne in Berlin?“ Natürlich gibt’s die – und Körber steht geduldig Rede und Antwort. Vor den Mikrofonen und im gleißenden Licht der Fernsehkameras ein bisschen unsicher noch – aber schon „staatstragend“ in den Aussagen. Vom Wählerauftrag spricht er, den es zu erfüllen gelte – wie einen Auftrag im Beruf: schnell und zuverlässig!

„Ich habe im Wahlkampf viel in den Gesprächen mit den Bürgern aufgenommen“, betont Körber und verspricht: „Ich werde für die Region arbeiten.“ Er will den Mittelstand unterstützen, mit ihm in „permanentem Dialog “ bleiben. Er will die hiesige Verkehrspolitik stärken. Als Architekt habe er Verständnis für das Thema Barrierefreiheit für Behinderte.

Der Tag begann wie jeder andere

Man hatte ihm den Einzug ins das Bundesparlament zwar prognostiziert. So schrieb der „Stern“: „Sebastian Körber ist (…) als Spitzenkandidat der FDP-Oberfranken (Platz 9 der Landesliste Bayern) so gut wie sicher im Bundestag.“ Doch der 29-Jährige gibt zu: „Solche Prognosen sind zwar eine schöne Motivation – aber eine gewisse Nervosität schwingt natürlich mit.“ Er habe den Wahltag verbracht wie jeden Sonntag, erzählt Körber: „Erst einmal die drei großen Sonntagszeitungen gelesen – ich informiere mich permanent.“ Dann ist er um 14 Uhr ins Wahllokal Verklärung Christi gegangen, um seine Stimme abzugeben. „Für wen, können Sie sich ja denken“, grinst er. Dann hat er zuhause mit engen Freunden und der Familie die ersten Hochrechnungen im Fernsehen verfolgt: „Die Freude war natürlich groß – und auch die Erleichterung für meine Eltern“, erzählt er. Denn: „Vater und Mutter fiebern natürlich mit.“ Er gibt zu, dass die Zeit des Wahlkampfes hart war. Vor allem die Doppelbelastung mit seinem Architekturbüro, das Körber seit fünf Jahren hat. In den letzten sechs Wochen vor der Wahl habe er dort so gut wie nichts tun können, außer ein paar Telefonate, gibt er zu.

Aber auch wenn er jetzt einen „Koffer in Berlin“ hat, will er sich immer bemühen , beruflich am Ball zu bleiben. „Das schafft Erdung“, erklärt Körber.




Fränkischer Tag, Forchheim, Seite 11,  28.09.09
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