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14. Januar 2007

Die Duale Oberschule (DOS)

Beschluss des erweiterten Bezirksvorstands der FDP Oberfranken in der Sitzung am 14. Januar 2007 in Coburg

Antragsteller: BFA Bildung



Die Duale Oberschule (DOS)

Nach Abschluss der sechsten Klasse der Primarschule wechseln die Schüler auf das Gymnasium oder die Duale Oberschule.
Besonders begabte Schülerinnen und Schüler können bereits nach Klasse vier auf das Gymnasium (achtjährige Form) wechseln.

Die Duale Oberschule (DOS)

Die FDP setzt sich für eine zukunftsfähige Lösung für die berufsvorbereitenden weiterführenden Schulen ein. Die Duale Oberschule soll Jugendlichen, die Möglichkeit bieten, die Grundlagen für eine erfolgreiche berufliche Ausbildung zu schaffen.
Die DOS ist als regionale Schule konzipiert und wird Real-, Wirtschafts- und Hauptschule unter einem Dach vereinen. Die DOS soll ihren Schülern die Möglichkeit eröffnen, ihren Fähigkeiten entsprechend den höchsten Schulabschluss zu erreichen. Bildungsbiographien, die von Misserfolg geprägt sind, sollen vermieden werden. Dies wird in der DOS durch individuelle Förderung, ganzheitliches Lernen und systematische Berufsorientierung realisiert. Ein Fördern und Fordern muss den Schulalltag prägen. In einem rhythmisierten Ganztagesunterricht wechseln sich Lern-, Übungs- und Ruhephasen ab.

Schulorganisation

Abschlüsse
Die DOS will solide Allgemeinbildung, berufliche Orientierung und duale berufliche Ausbildung verzahnen. So ist es möglich durch besondere, berufsvorbereitende Inhalte die Voraussetzung für den Übergang in die Berufsausbildung nach der 9. Klasse mit der „Berufsreife“ zu optimieren. Die Berufsreife wird durch Prüfungen, die über das Schuljahr verteilt sind, erreicht. Es wird keine Abschlussprüfung durchgeführt, sondern Prüfungen, die über das Jahr erfolgen, werden am Ende bewertet.
Nach Abschluss der 10. Klasse in Profilstufe II wird der Sekundarabschluss I (Mittlere Reife) verliehen. Alle Prüfungen orientieren sich an den bundesweit geltenden Bildungsstandards.

Individuelle Förderung – Profilstufen
Die individuelle Förderung stellt die Basis der DOS dar und wird durch folgende Organisationsmerkmale und Rahmenbedingungen charakterisiert:
 Leistungsgebundene Differenzierung
 Profilstufeneinteilung
 Durchlässigkeit
 Neigungsdifferenzierung
 Leistungsvergleiche

In den Klassenstufen 7 bis 9 der Dualen Oberschule erfolgt der Unterricht in den Profilstufen I und II. Für beide Profilstufen gelten dieselben Fächer bzw. Fächergruppen mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Daher ist die Durchlässigkeit zwischen den Profilstufen jederzeit gegeben. Die Durchlässigkeit zwischen den Profilstufen bietet den Schülerinnen und Schülern die Chance durch Neigungsdifferenzierung ihre Leistungsfähigkeit zu steigern und einen höheren Abschluss zu erreichen.

In den Klassenstufen 7 bis 9 der Dualen Oberschule erfolgt der Unterricht in den Profilstufen I und II.
Für beide Profilstufen gelten dieselben Fächer bzw. Fächergruppen.
Daher ist die Durchlässigkeit zwischen den Profilstufen gegeben. Die Durchlässigkeit zwischen den Profilstufen bietet den Schülerinnen und Schülern die Chance durch Neigungsdifferenzierung ihre Leistungsfähigkeit zu steigern und einen höheren Abschluss zu erreichen. Die Absolventen der Profilstufe I mit überdurchschnittlichen Leistungen werden wie Absolventen der Profilstufe II behandelt.

Systematische Berufsorientierung

Das neu konzipierte handlungs-, praxis- und berufsorientierte Unterrichtsfach „Praxis in der Schule“ (PidS), führt die Schülerinnen und Schüler der beiden Profilstufen zusammen. Der Erwerb von Handlungskompetenz und Persönlichkeitsentwicklung steht hier im Vordergrund und konkretisiert sich in vier gleichberechtigten Kompetenzbereichen: Fach-, Methoden-, Sozial- und Individualkompetenz. Eine ganzheitliche Lernkultur wird durch fächerübergreifenden und projektorientierten Unterricht realisiert.

Unternehmen benötigen ausbildungsfähige Absolventen. Die Vermittlung fundierten Grundwissens muss daher sichergestellt sein. Zusätzlich aber müssen Schüler Schwerpunkte in ihrer schulischen Laufbahn setzen und bei der beruflichen Orientierung unterstützt werden, um einen ihren Fähigkeiten angemessenen Beruf zu ergreifen. Dies soll durch das Fach „Praxis in der Schule“ erreicht werden. Hierbei wird auf eine Stärkung des Praxisbezugs, auf eine erhöhte Abstimmung mit berufsbildenden Schulen gesetzt, sowie auf eine Intensivierung der Kooperation mit zukünftigen Arbeitgebern durch verpflichtende Praktika. Eine wesentliches Ziel der DOS ist aber nicht nur die Vermittlung von Wissen, sondern die Berufsfindung und –entscheidung. Es ist zu prüfen, ob besonders qualifizierten Absolventen der 10. Jahrgangsstufe auch der weiterführende Unterricht an der DOS zur Erlangung der Fachhochschulreife angeboten werden kann.“

„Eine ganzheitliche Lernkultur wird durch fächerübergreifenden und projektorientierten Unterricht realisiert.“




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