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29. Mai 2012

FDP Kulmbach: Inklusion muss zur gesellschaftlichen Daueraufgabe werden

Inklusion ist derzeit in aller Munde. Die Landtagsabgeordnete Brigitte Meyer (FDP), Vorsitzende des Sozialausschusses im Landtag diskutierte mit Vertretern der Wirtschaft und der Schulen im Kulmbacher Mönchshof Bräu über deren Erfahrungen mit Inklusion.

Heidrun Weber forderte ein Endtabuisieren des Themas Behinderung. Ein Fördern der Menschen mit Behinderung bereits ab dem Kindergartenalter sei notwendig. „Wir müssen Fördern und nicht Überfordern.“ Notwendig seien, laut Heidrun Weber, Unterstützungssysteme für Lehrer. Die Behinderung gehöre zum Leben dazu und bereits ein Mensch mit einer Sehhilfe habe eine gewisse Behinderung. Hans-Karl Bauer und Michael Möschel sahen den Fachkräftebedarf auch als Chance für behinderte Menschen an. Mit einer behindertengerechten Ausbildung könnten die Stärken auch behinderter Menschen besser gefördert werden.


Brigitte Meyer appellierte an die Eltern, die Probleme der Kinder in der Entwicklung rechtzeitig zu erkennen und auch anzunehmen. Heidrun Weber stellte die Jean-Paul-Schule als einzige Regelschule in Stadt und Landkreis Bayreuth vor, die vom bayerischen Kultusministerium als Schule mit dem Profil Inklusion auserwählt wurde. Heidrun Weber bezeichnete die Wahl als eine Bereicherung, aber auch Herausforderung für Schule, Eltern und Kinder.

FDP Stadtrat Thomas Nagel, der die Moderation übernommen hatte, fasste als Fazit zusammen:„Wir reden nicht nur von Inklusion. Wir müssen und wollen sie aktiv gestalten. Die gelte nicht nur für die Kindheit, sondern auch für das Erwachsenenleben.

„Das Thema Inklusion, beginnt, laut Thomas Hacker, FDP Fraktionsvorsitzender und FDP Bezirksvorsitzender im Kindergarten, zieht sich durch die Ausbildung und bleibt auch im Arbeitsleben ein wichtiges Thema, bei dem noch viele Herausforderungen auf uns warten. Diese gesamtgesellschaftliche Aufgabe wollen wir verstärkt bewältigen.“

Unter dem Titel Inklusion – Herausforderungen und Chancen hatten die FDP Oberfranken und die FDP Kulmbach eingeladen. Podiumsgäste waren Michael Möschel, Vizepräsident der IHK für Oberfranken Bayreuth, Hans-Karl Bauer, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Oberfranken, Heidrun Weber, Rektorin der Jean-Paul- Schule in Bayreuth und Claus Hempfling, Elternbeiratsvorsitzender der Dr.-Kurt-Blaser Schule Bayreuth. Unter den Gästen waren auch Wolfram Brehm, stellv. Hauptgeschäftsführer der IHK für Oberfranken Bayreuth und Polizeipräsident Reinhard Kunkel.

In Bayern gibt es 41 Inklusionsschulen, in Oberfranken gibt es Inklusionsschulen in Bayreuth, Kronach, Lichtenfels, Bad Staffelstein und Burgebrach.


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