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07. März 2014

FDP plant Kulmbacher Comeback

Kulmbach - "Für die FDP ist die Zeit des Jammerns und des Klagens vorbei." Davon überzeugt ist Stadtrat Thomas Nagel, der sich zur Nominierungsversammlung der Kulmbacher Liberalen kämpferisch gab. "Die liberale Stimme in Bayern und in Oberfranken ist da und sie ist deutlich vernehmbar", fügte der bisherige FDP-Fraktionsvorsitzende im Landtag und jetzige Präsident der Thomas-Dehler-Stiftung, Thomas Hacker aus Bayreuth, hinzu. Hacker leitete am Donnerstagabend die Nominierungsversammlung zur Aufstellung der FDP-Stadtratsliste. Was vor dem Hintergrund der Wahldebakel in Bund und Land kaum einer geglaubt hätte, die Kulmbacher FDP stellt 27 und damit wesentlich mehr Kandidaten auf als bei der letzten Stadtratswahl.

 

Ziel ist mehr als ein Sitz

 

"Totgesagte leben länger", begründete der Ortsverbandsvorsitzende Joachim Unruh dieses Phänomen. Er räumte aufgrund der "verheerenden Wahlniederlagen der vergangenen Monate" aber auch ein, dass die Listenaufstellung in für Freie Demokraten schwierigen Zeiten stattfinde. Eine Prognose für die Stadtratswahl wollte er nicht abgeben, die bisherigen Wahlergebnisse hätten gelehrt, bescheiden zu sein, sagte der Vorsitzende.

 

Anders Thomas Nagel, erwartungsgemäß wieder der Spitzenkandidat auf der liberalen Stadtratsliste: "Unser Ziel ist mehr als ein Sitz", sagte er, und weiter: "Zumindest auf zwei Sitze haben wir gute Chancen. Seine drei Ziele, mit der er die Liste in den Wahlkampf führt, lauten: Lebensqualität in Kulmbach verbessern, Eigenverantwortung und Selbstbestimmungsrecht der Bürger stärken und mit soliden Finanzen arbeiten.

 

Dazu gehöre es beispielsweise, die Gewerbesteuer nicht zu erhöhen, um potenziellen Unternehmen zu zeigen, dass sie hier willkommen sind. Als konkretes Projekt, das absoluten Vorrang genießen sollte, nannte Nagel die Sanierung der Tiefgarage. Das derzeitige Sicherungssystem werde nicht noch vier Jahre halten, betonte er. Den Ratskeller brachte Nagel als künftiges städtisches Verwaltungsgebäude ins Spiel, und die seiner Meinung nach vernachlässigte Plassenburg möchte der Spitzenkandidat endlich wieder aus dem Dornröschenschlaf holen.

 

Zuvor hatte Thomas Hacker überaus lobende Worte für die Liste gefunden. Sie spiegle in ausgezeichneter Art und Weise alle Bereiche der Gesellschaft wider, weil sie viele Berufsgruppen und jede Menge ehrenamtliches Engagement beinhaltet. Vor allem unternehmerischer Einsatz "mit liberalem Herzblut" werde dargestellt. Dabei habe die Kulmbacher FPD aber auch keinerlei Scheuklappen, was der große Anteil parteiloser Kandidaten zeigt.

 

Hacker schwörte seine Parteifreunde bereits auf ein Comeback der FDP ein. Überall in Oberfranken gebe es mittlerweile FDP-Kandidaten zur Wahl des Oberbürgermeisters oder Landrats, etwa in Coburg, Forchheim oder im Landkreis Hof. "Wir haben in Bayern und im Bund den Neustart gewagt und müssen nun zeigen, dass wir auch vor Ort präsent sein können", appellierte Hacker an die Kulmbacher Liberalen mit Blick auf den Kommunalwahlkampf.

 

Drei Dopplungen

 

Von den Mitgliedern aus der Stadt wurde die Liste einstimmig verabschiedet. Da die letzten drei Plätze unbesetzt geblieben sind, werden die ersten drei Kandidaten auf dem Wahlzettel doppelt aufgeführt. Unter den ersten drei sind neben Thomas Nagel auch der Bürokaufmann Stephan Otte, der noch im September für den Bundestag kandidiert hatte, sowie der frühere MGF-Schulleiter Hans-Werner Fischer, der nicht der Partei angehört. Ebenso parteilos sind Christine Friedlein, die Inhaberin der Buchhandlung Friedrich (Platz 4), Tony Vullo vom Restaurant "La Dolce" (Platz 11), Natascha Scheu vom Restaurant "Sternstunde", Athanase Serkezos vom Restaurant "Akropolis" oder Christine Ströhlein vom Idea-Dschungelparadies. Am Tag vor der Nominierungsversammlung der FDP beigetreten ist die Bürokauffrau Ann Kathrin Wölk. Bekannt ist unter anderem auch Regina-Ulricke Böhmann als Leiterin des Kulmbacher Landfrauenchors.

 

Quelle: Frankenpost, 21.12.2013, Stephan Herbert Fuchs


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